Unternehmens-nachfolge

Die Nachfolge in einem Unternehmen anzutreten ist als Weg der Existenzgründung heutzutage leider die 'ungeliebte kleine Schwester' der Neugründung. Dabei spricht gerade heute einiges dafür, nicht bei null anzufangen und das Rad neu zu erfinden. 

Viele erfolgreiche Unternehmen mit Umsätzen im Millionenbereich, treuen Kunden und guten Mitarbeitenden suchen händeringend eine neue Chefin oder einen neuen Chef - denn sonst müssen sie in Kürze zumachen.

Existenzgründung von 0 auf 100

Die Unternehmensnachfolge ist für viele eine Art Turbo auf dem Weg ins Unternehmertum. Statt mühsam über Jahre erst ein Produktportfolio, den Mitarbeiter- und Kundenstamm aufzubauen, treten Sie in die Fußstapfen einer/eines erfolgreichen Unternehmer/in und führen die etablierte Unternehmung weiter.

Wenn Sie eine konkrete idee für die Gründung einer neuen Gesellschaft haben, sollten Sie daher zumindest prüfen, ob Sie Ihre Ziele nicht mit der Übernahme eine bestehenden Firma schneller, sicherer und eventuell sogar günstiger erreichen können. Die Zeit dafür ist günstig: Noch nie standen so viele Unternehmen wie heute zum Verkauf.

Jede Nachfolge ist anders

Um es aber gleich zu sagen: auch, wenn die Chancen verlockend sind, ist die Unternehmensnachfolge ungleich komplexer als die Neugründung einer Firma. Der wesentliche Unterschied gesteht darin, dass Sie als Extistenzgründer/in nicht alleine entscheiden können, sondern dass es sich um einen Deal handelt - ohne Einigung mit dem Übergebenden keine Existenzgründung.

Auch müssen Sie sich mit all dem, was bereits da ist, arrangieren. Erfolgreiche Übernehmende haben daher auch meist eher ein Sanierer-Gen, sie sind gut darin, bestehende Dinge zu verbessern.
Aufgrund der Vielzahl der Parameter, die sich unterscheiden können, lässt sich aber eines mit Sicherheit sagen: Keine Nachfolge ist wie die andere.

Nachfolgen sind komplex

Die Unternehmensnachfolge stellt hohe Anforderungen sowohl an die Übergebenden als auch die Übernehmenden. Die Herausforderungen sind sehr komplex und hängen eng miteinander zusammen - da ist es gut, jemanden an der Seite zu haben, der das nicht zum ersten Mal macht. 

Psychologie

Dealbreaker #1: Die Chemie stimmt nicht.
Die größten Herausforderungen ergeben sich aus den Erwartungen, den Ängsten und dem Verhalten der Beteiligten. Die meisten Nachfolgen scheitern daran.

BWL

Dealbreaker #2: Was ist die Firma wert?
Für die Übernehmenden kann die Frage nach Potenzialen für Verbesserungen von zentraler Bedeutung sein.

Finanzierung

Oft lassen sich Nachfolgen besser finanzieren als Neugründugen, weil die Banken auf Ist-Daten zurückgreifen können. Dealbreaker #3: Zu wenig Eigenkapital.

Recht

Das Recht der Übertragung von Unternehmen ist sehr komplex und sollte unedingt von einem in diesem Bereich erfahrenen Notar oder Anwalt beraten werden.
Dealbreaker #4: Uneinigkeit über Garantien.

Steuern

Dealbreaker #5: Zu hohe Steuerbelastung.
Besonders bei familieninternen Nachfolgen kann die Steuer bei schlechter Gestaltung einen Strich durch die Rechnung machen.

Ihr Team:
INTAGUS

Aufgrund der Vielzahl und der Komplexität der Anforderungen, die eine Unternehmensnachfolge mit sich bringt, habe ich mit Partnern die auf Transaktionen im Bereich der Nachfolge spezialisierte INTAGUS GmbH gegründet. Mit einem erfahrenen Team von Beratern unterstützt Sie INTAGUS - den eine/r alleine kann nicht Experte in allen Feldern sein, die wichtig sind.

Nachfolgemonitor

Die Notwendigkeit, ca. alle 30 Jahre eine/n neue/n Unternehmer/in zu finden, ist wahrscheinlich DAS wesentliche Unterscheidungsmerkmal zwischen Mittelstand und kapitalmarktorientierten Unternehmen. Obwohl aber 99% der Unternehmen in Deutschland weniger als 250 Mitarbeitende haben und somit zu den KMU zählen, war bisher kaum etwas über dieses wichtige Themenfeld bekannt.
Zusammen mit dem VDB Verband Deutscher Bürgschaftsbanken und Creditreform Rating konnte Holger Wassermann als Herausgeber des 2019 erstmalig erschienenen Nachfolgemonitors hier etwas Abhilfe schaffen.
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